Burberry wächst weltweit
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Created on Wednesday, 12 October 2011

Der britische Luxusgüterkonzern Burberry plc. hat im ersten Halbjahr 2011/12 weltweit gute Geschäfte gemacht. Vor allem in Asien wurden die Erlöse deutlich gesteigert, aber auch in allen übrigen Regionen konnte Burberry zulegen.
Der

Konzernumsatz aus fortgeführten Geschäften – also ohne die im Vorjahr aufgegebenen Geschäftsbereiche in Spanien - belief sich nach den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres auf 830 Millionen Britische Pfund, also knapp 946 Millionen Euro. Damit wurde der entsprechende Vorjahreswert von 641 Millionen Pfund um 29 Prozent übertroffen. Bereinigt um Wechselkursschwankungen lag die Steigerungsrate bei 30 Prozent.
Regional betrachtet erwies sich der asiatisch-pazifische Raum als kräftigster Wachstumsmotor: Dort erwirtschaftete Burberry im Einzel- und Großhandel zusammen 266 Millionen Pfund, was einem Plus von 51 Prozent (währungsbereinigt +52 Prozent) gegenüber dem Vorjahr entspricht. In Europa wuchsen die entsprechenden Umsätze um 23 Prozent (währungsbereinigt +18 Prozent) auf 271 Millionen Pfund, in der Region Americas um 20 Prozent (währungsbereinigt +27 Prozent) auf 190 Millionen Pfund und im Rest der Welt um 31 Prozent (währungsbereinigt +35 Prozent) auf 49 Millionen Pfund. Die weltweiten Einnahmen aus Lizenzen stiegen um 11 Prozent (währungsbereinigt +4 Prozent) auf 54 Millionen Pfund.
Fast zwei Drittel des Gesamtumsatzes steuerte das Einzelhandelsgeschäft bei: Seine Umsätze stiegen um 44 Prozent (währungsbereinigt +45 Prozent) auf 528 Millionen Pfund, flächenbereinigt erzielten die eigenen Shops ein Wachstum um 16 Prozent. Im Großhandel legte Burberry um 10 Prozent (währungsbereinigt +9 Prozent) auf 248 Millionen Pfund zu. Stark beeinflusst wurde das Verhältnis der beiden Vertriebskanäle durch die Übernahme des wachstumsstarken China-Geschäfts – in den dortigen Shops stiegen die Umsätze im ersten Halbjahr auf vergleichbarer Fläche um 30 Prozent - im September vergangenen Jahres. Bereinigt um den Effekt dieser Transaktion wären die Retail-Umsätze währungsbereinigt um 31 Prozent gestiegen, die Wholesale-Umsätze um 20 Prozent.
Im Zentrum der Unternehmensstrategie steht das Ziel, den Anteil der Einzelhandelssparte weiter auszubauen. Im zweiten Halbjahr soll die Gesamtfläche der eigenen Filialen weltweit um etwa 15 Prozent erweitert werden. Geplant ist unter anderem die Eröffnung eines Flagship-Stores in Paris. Zudem sollen weitere Franchise-Stores in Eigenregie übernommen werden.
Foto: ©Burberry/Testino