Hohe Rohstoffpreise belasten H&M

Hohe Rohstoffpreise belasten H&MMit mageren Zahlen hat der schwedische Bekleidungsfilialist Hennes & Mauritz AB (H&M) das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2010/11 abgeschlossen. Der Gewinn ging aufgrund deutlich gestiegener Kosten um fast ein Drittel zurück.

WHohe Rohstoffpreise belasten H&Mie das Unternehmen mitteilte, belief sich der Nettoumsatz im Berichtszeitraum, der am 28. Februar endete, auf 24,503 Milliarden Schwedische Kronen, also knapp 2,74 Milliarden Euro. Das bedeutete einen leichten Rückgang um ein Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von 24,846 Milliarden Schwedischen Kronen. Dabei litt der Konzern unter ungünstigen Wechselkursveränderungen. Währungsbereinigt meldete H&M ein Umsatzwachstum um 9 Prozent. Auf vergleichbarer Fläche stiegen die Erlöse um ein Prozent.

Doch nicht nur die relative Stärke der Schwedischen Krone belastete das Unternehmen. Die im Vergleich zum Vorjahr deutlich höheren Rohstoffpreise drückten das Quartalsergebnis um 30 Prozent. Der Nettogewinn sank von 3,741 auf 2,618 Milliarden Schwedische Kronen (292,4 Millionen Euro). CEO Karl-Johan Persson begründete die schlechten Zahlen dann auch mit ?zahlreichen externen Faktoren, die sich im vorigen Jahr noch positiv ausgewirkt hatten, diesmal aber einen negativen Effekt auf die Zahlen haben?. Neben den Währungseffekten erwähnte er ausdrücklich die ?signifikant höheren Baumwollpreise?, ein Problem, mit dem derzeit die gesamte Textilbranche zu kämpfen hat. Er sagte außerdem, dass H&M die gestiegenen Kosten nicht über den Preis an die Kunden weitergeben werde. Stattdessen stehe die Verbesserung der ?langfristigen Marktposition? im Vordergrund.

Foto: Hennes & Mauritz

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