Gerry Weber: starker Schlussspurt

Gerry Weber: starker SchlussspurtDer Bekleidungsanbieter Gerry Weber International AG kann sich über ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft freuen. „Sowohl die Verkaufstage vor Weihnachten, als auch die Woche zwischen den Feiertagen haben dem Unternehmen einen kräftigen Umsatzschub beschert“, teilte Gerry Weber am Donnerstag mit.

WachstumsmotorGerry Weber: starker Schlussspurt war der eigene Einzelhandel. Dort verbuchte das Unternehmen im Dezember im Vergleich zum Vorjahresmonat eine Umsatzsteigerung um 30,4 Prozent auf 22,2 Millionen Euro. In Deutschland lag die Wachstumsrate bei 28,4 Prozent, auf vergleichbarer Fläche legte Gerry Weber auf dem Heimatmarkt im Retail-Segment um „äußerst zufriedenstellende“ 5,4 Prozent zu. Besonders erfolgreich waren die Monomarkenstores der beiden kleineren Labels Samoon und Taifun, deren Umsätze flächenbereinigt um 20 Prozent wuchsen.

Auch aus dem Ausland gab es positive Nachrichten. So stiegen die Erlöse der Concession-Flächen beim spanischen Einzelhändler El Corte Inglés flächenbereinigt um 13,4 Prozent. Auch in Österreich liegt Gerry Weber im Plan. Im November hatte das Unternehmen die insgesamt 29 Standorte des insolventen Wiener Textilfilialisten Don Gil übernommen, um seine Auslandsexpansion voranzutreiben. Die werden nun schrittweise in „House of Gerry Weber“-Boutiquen verwandelt. Schon nach kurzer Zeit ist das Unternehmen bei diesem Vorhaben ein ganzes Stück vorangekommen. „Wir sind sehr zufrieden mit dieser Akquisition und auch ein wenig stolz darauf, so schnell bereits zwölf Flächen als ‚Houses of Gerry Weber’ eröffnet zu haben,“ sagt Geschäftsführer Ralf Weber.

Der Zukauf der ehemaligen Don-Gil-Häuser hat das Expansionstempo im Ausland gewaltig beschleunigt. Insgesamt 15 neue Filialen eröffnete Gerry Weber im Dezember außerhalb Deutschlands – davon eben allein 12 in Österreich, sowie zwei in Polen und eine im englischen Epsom. In der Heimat kam im vergangenen Monat ein neues „House of Gerry Weber“ im mecklenburgischen Wismar hinzu.

Foto: Gerry Weber

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